Werden Sie jetzt selbst aktiv mit einer Nachricht an die Verantwortlichen! Jeder kann einen wichtigen Teil zur Einsparung von rund 1 Mrd. Euro Steuergeldern und zur Bewahrung der Natur beitragen:

 

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
z.H. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

 

Email-Kontakt zur Bundeskanzlerin:

http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontakt_node.html 

 

Bundesverkehrsminister

z.H. Alexander Dobrindt

Invalidenstraße 44

10115 Berlin

030 18 300 - 0

 

 

Email-Kontakt zum Bundesverkehrsminister:

buergerinfo@bmvbs.bund.de

 

 

Bundesministerium der Finanzen Dienstsitz Berlin
z.H. Dr. Wolfgang Schäuble 

Wilhelmstraße 97
10117 Berlin

 

Email-Kontakt zum Bundesfinanzminister:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Kontakt/Kontaktformular/kontaktformular.html

 

 

 

 

Widerstand per Mausklick (bitte in Browser eingeben):

 

http://www.mobil-statt-verplant.de/nc/verplant/a_14/


 

Mustereinwendung zum Planfeststellungsverfahren Neubau der A 14 VKE 2.2
Abschnitt Osterburg - Vielbaum

 

 

 

Name
Straße
Ort
Datum


An das
Landesverwaltungsamt
Referat 308 - Planfeststellungsverfahren
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle (Saale)
und/oder


Verbandsgemeinde Seehausen
Große Brüderstraße 1
39615 Seehausen


Einwendungen zum Planfeststellungsverfahren Neubau der A 14 VKE 2.2
Abschnitt Osterburg - Vielbaum


Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben A 14 , VKE 2.2 Abschnitt AS
Osterburg bis AS Vielbaum erhebe ich folgende Einwendung:
Als Einwohner in ....................................................... und als Grundstückseigentümer
des Flurstückes ........................................................... in der
Gemarkung ...................................................................... bin ich persönlich durch die
o.g. Planung betroffen. Ich bin durch die Verlärmung, erhöhte Schadstoffimmisionen,
die Zerstörung des Landschaftsbildes und in der Bauphase persönlich betroffen.
Mein Wohnhaus liegt in ..................................... m Entfernung von der geplanten
Autobahntrasse entfernt. Ich befürchte eine Verlärmung, die die Lebensqualität für
meine Familie stark einschränkt.
Zerschneidung des Seehäuser Stadtforstes
Die Planung sieht vor, den Stadtwald von Seehausen fast mittig auf einer Länge von 3,6
km zu durchschneiden. Die Erholungsfunktion dieses größten Naherholungsgebietes
von Seehausen, Drüsedau und weiteren Ortschaften wird dadurch erheblich gemindert.
Als Einwohner der Verbandsgemeinde bin ich daher in meinen Erholungsmöglichkeiten
stark beeinträchtigt.


Im südlichen Teil sind keine Querungsmöglichkeiten vorgesehen, selbst traditionelle
Wanderwege wie der Tannenkruger Weg sollen abgeschnitten werden. Im nördlichen
Teil sollen zwar 2 Möglichkeiten zur Querung geschaffen werden, allerdings würde hier
durch die Führung der Trasse in Dammlage und die Anschlussstelle Seehausen der
Waldbereich großflächig verlärmt und unattraktiv.
Zur Aufrechterhaltung der Naherholungsfunktion des Seehäuser Waldes fordere ich
deshalb eine Absenkung der Trassenhöhe innerhalb des Waldes, eine Überführung der
B 190 (und des Wirtschaftsweges Krüden) über die A 14 anstelle der Unterführung und
eine Abdeckung der Trasse (Tunnellösung) im südlichen Teil im Bereich der
Einschnittslage. Durch eine Tieferlegung auch in diesem Bereich kann die
Geländeoberfläche über der Tunnelabdeckung in der bisherigen Form wiederhergestellt
werden. Für den übrigen Waldbereich fordere ich trassenparallele Lärmschutzwände
oder Wälle.
Landschaftsbild
Natur und Landschaft in der Verbandsgemeinde Seehausen und der Stadt Osterburg
gehören zu meiner unmittelbaren Umgebung und sind für Ausflugs- und
Erholungsmöglichkeiten für mich sehr wichtig. Von besonderem Wert sind dabei neben
dem Stadtforst Seehausen die offene, ruhige Landschaft mit ihren weiten Ausblicken
und die überdurchschnittliche Ruhe. Diese offene Landschaft zwischen Drüsedau und
Krumke wird durch den Autobahnbau stark beeinträchtigt bzw. zerstört. Dieser Aspekt
wurde in der vorliegenden Planung nicht ausreichend berücksichtigt.
Durch die geplante Autobahntrasse wird das Landschaftsbild massiv gestört, da die
Trasse als Fremdkörper weithin zu sehen ist und die Sichtbeziehungen unterbrochen
werden. Damit verbunden wird die Ruhe im Sichtbereich der Trasse zerstört. Die
Erholungseignung ist damit nicht mehr gegeben.
Die Dammlage ist eine besonders starke Belastung für das Landschaftsbild. Die
Sichtbeziehungen werden komplett unterbrochen. Die Beunruhigung der Landschaft ist
deutlich stärker durch die Höhenlage. Die Lärmausbreitung ist enorm verstärkt. Ich
fordere eine Änderung der Planung, um die Dammlage zu vermeiden.
Keine Untersuchung zu den Folgen eines Deichbruchs
Den Planfeststellungsunterlagen fehlt eine Untersuchung zu den Auswirkungen eines
Deichbruches des Elbdeiches im Elbeabschnitt zwischen Osterholz und Losenrade. Den
Planfeststellungsunterlagen fehlt darüberhinaus jegliche Untersuchung zu den
Auswirkungen eines Elbe-Deichbruchs.
Der Deichbruch bei Berge 1909 hat gezeigt, dass Osterburg und Seehausen dann
überschwemmt werden. 2013 stand ein Deichbruch bei Osterholz ganz kurz bevor. Der
Autobahndamm quer zur Abflussrichtung des Hochwassers würde die Situation für
beide Städte deutlich verschärfen.


Als Einwohner von .......................................... befürchte ich daher, dass ich in dem
angenommenen Fall negativ von der Planung betroffen bin. Ich fordere eine
Untersuchung, die sich mit den Folgen dieser möglichen Deichbrücke auseinandersetzt.
Lärmbelästigung
Ich wohne in der Ortschaft ................……………...... und bin durch die Neuverlärmung,
erhöhte Schadstoffimmissionen, Zerschneidung der Landschaft, Veränderung der
Verkehrswege und während der Bauphase persönlich von der Maßnahme betroffen.
Der geplante Trassenverlauf ist ca. ........................... m von meinem Wohnort entfernt.
Es ist festzustellen, dass insbesondere die schalltechnischen Berechnungen mit der in
Deutschland gültigen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h und mit der zulässigen
Höchstgeschwindigkeit für LKW von 80 km/h durchgeführt wurden. Eine in den
Unterlagen vorgesehene Einschränkung der Geschwindigkeit ist jedoch nicht
ausgewiesen, so dass man davon ausgehen muss, dass die tatsächlich gefahrene
Geschwindigkeit weit höher als die Richtgeschwindigkeit ist. Hier wird aus diesem Grund
der Lärmpegel weit höher liegen, als die dargestellten Werte der schalltechnischen
Berechnung.
Des Weiteren weisen die dargestellten Isophonen laut schalltechnischer Untersuchung
Durchschnittswerte aus. Ich bitte um eine detailliertere Darstellung der zu erwartenden
Spitzenwerte und eine Berücksichtigung dieser in der Planfeststellung.
Ich fordere, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h für PKW in den
Ortslagen sowie die Umsetzung eines nachhaltigen lärmmindernden Belags -2 dB in der
Planfeststellung festgeschrieben werden.
In den Planfeststellungsbeschluss ist mit aufzunehmen, dass zum Zeitpunkt der
prognostizierten Verkehrsbelastung regelmäßig Lärmmessungen vorgenommen werden
und bei Überschreitung der Grenzwerte aktive Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt
werden müssen.
Durch die offene Landschaft breitet sich der Schall ungebremst aus. Auch die Tatsache,
dass der Wind in der Region Seehausen ganz überwiegend aus westlicher Richtung
kommt und damit den Lärm der Autobahn verstärkt in Richtung Wohnbebauung treibt,
wurde nicht berücksichtigt.
In die planerische Abwägung sind alle abwägungsrelevanten Lärmbelastungen
einzustellen. Abwägungsrelevant sind nach den Lärmschutzrichtlinien für die
Bundesfernstraßenplanung nicht nur die grenzwertüberschreitenden Lärmbelastungen,
sondern darüber hinaus auch unterhalb der Grenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung
liegende abwägungsrelevante Lärmbelastungen. Abwägungsrelevant
sind dabei immer die Werte, die die Richtwerte der DIN 18005 überschreiten.

Weiterhin ist die bereits bestehende Lärmbelastung durch die am Haus
vorbeiführende/ in der Nähe liegende Landesstraße nicht berücksichtigt.
Ich fordere eine Neuberechnung unter Berücksichtigung aller relevanten
Voraussetzungen.
AS Vielbaum
Auf die AS Vielbaum ist zu verzichten. Der Bundesrechnungshof hat am 17. April 2012
festgestellt, dass die Kosten der AS Vielbaum in keinem vertretbaren Verhältnis zum
verkehrlichen Nutzen stehen. Ich fordere eine Streichung der AS Vielbaum, die sich in
lediglich 2,5 km Entfernung von der AS Seehausen befindet und eine unzumutbare
Belastung darstellt.
Vom Bau der AS Vielbaum bin ich persönlich betroffen, da ich Anwohner der
Landesstraße L 2 bin, die durch die AS Vielbaum überdurchschnittlich mit
Durchgangsverkehr belastet wird / da ich in der Nähe der AS Vielbaum wohne und
dadurch vom erhöhen Lärm der AS betroffen bin.
K 1020
Als Einwohner von ..................................................... bin ich von der prognostizierten
Verkehrsbelastung von K 1020 und Alandstraße persönlich betroffen, da ich beide
Straßen nutze. Ich fordere einen Ausbau beider Straßen, da beide Straßen durch das
prognostizierte höhere Verkehrsaufkommen im Fall des Autobahnbaus völlig überlastet
wären und damit die Sicherheit und Verbindungsqualität für mich als Einwohner nicht
mehr gegeben ist.
........................................................................................
Unterschrift