B 189/B 5/B 106

 

Die Alternative: einfacher, schneller, billiger und umweltfreundlicher!

 

Ausbau statt Neubau!

 

Nach Auffassung des BUND und der Bürgerinitiativen vor Ort ist der Ausbau der bestehenden Bundesstraßen – insbesondere der parallel verlaufenden B 5, B 106 und B 189 – völlig ausreichend. Dies war auch der Vorschlag der Umweltrisikoeinschätzung im BVWP.

 

Damit könnten nicht nur Eingriffe in wertvolle Naturschutzräume und in die öffentlichen Kassen minimiert werden. Auch den Menschen entlang der bestehenden Bundesstraßen wäre schneller geholfen. Maßvoller Ausbau der Bundesstraßen und ihre Ausstattung mit Ortsumfahrungen kann die Ortschaften schneller vom Verkehr entlasten.

 

Die Vorteile im Einzelnen:

 

Ø       Einsparungen von ca. einer Milliarde Euro,

Ø       Keine weitere Beeinträchtigung ökologisch wertvoller Flächen,

Ø       Keine weitere Zerschneidung unzerstörter Flure,

Ø       Stärkung bestehender regionaler Verkehrsverbindungen,

Ø       verbesserte Erschließung der Region,

Ø       Entlastung der Ortschaften durch Ortsumfahrungen,

Ø       bessere Chancen für die regionale Bauwirtschaft bei der Vergabe von Aufträgen,

Ø       Stärkung und Erhalt des Wirtschaftsfaktors naturnaher Tourismus.

 

Neue Wege gehen!

 

Für Länder und Kommunen bestehen derzeit kaum Anreize, sich anstelle von Straßenbauplänen für alternative Mobilitätskonzepte einzusetzen. Die Bundesregierung finanziert Bundesstraßen und Autobahnen zu 100 %. Für umweltgerechte und kostengünstige Alternativen wie die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs oder die Optimierung von Straßennetzen gibt es dagegen zu wenig Geld. Damit in Zukunft intelligente und umweltverträgliche Verkehrskonzepte realisiert werden können, setzt sich der BUND für eine umfassende Reform des Finanzierungs- und Planungssystems für Verkehrswege ein.

 

Wir fordern:

 

Ø       keine gesetzliche Bedarfsfestlegung für konkrete Straßenbauprojekte durch den          Bundestag,

Ø       die gleichberechtigte Prüfung intelligenter, umweltschonender und verkehrsträgerübergreifender Lösungen in Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren,

Ø       die Bereitstellung finanzieller Mittel zur Förderung des Umweltverbundes,

Ø       die frühzeitige Beteiligung von Bürgern und Verbänden.

 

 

Spendenaufruf