"Bündnis B189/B5 statt A14"

 

 

 

Wer sind wir und was wollen wir?

 

Zwischen Magdeburg und Schwerin soll eine Autobahn (A 14) für ca. 1,4 Mrd. Euro gebaut werden, obwohl ein für das Jahr 2015 prognostiziertes Verkehrsaufkommen von ca. 15.000 Kfz. pro Tag noch nicht einmal den Ausbau der bestehenden Bundesstraßen (B 189, B 5 und B 106) zwingend notwendig macht.

 

Nach Einsichtnahme in die Unterlagen zum A 14 Raumordnungsverfahren gründeten sich in Sachsen-Anhalt wie auch in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern unabhängig von einander Bürgerinitiativen (BI) gegen die Realisierung dieses Vorhabens und plädieren statt dessen für den verkehrsgerechten Ausbau der betroffenen Bundesstraßen B 189 und B 5.

Ein solcher Ausbau würde weniger als die Hälfte kosten, wäre schneller zu realisieren und würde Mensch und Natur in einem wesentlich geringeren Maße beeinträchtigen.

 

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Im Herbst 2004 koordinierten die BI’s ihre Arbeit und Aktionen und nennen sich seit dem gemeinschaftlich „Bündnis B189/B5 statt A14“.

 

Wertvolle Unterstützung erfährt die BI durch den „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.“ (BUND), der in vielen wichtigen Punkten die Ziele der BI teilt und vertritt. Als neuer Mitstreiter hat sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Brandenburg e.V. (Verein für ökologische Verkehrsgestaltung) im Juni 2009 uns angeschlossen, worüber wir uns natürlich freuen.

 

Die Planung von Straßen und Autobahnen unterliegt einem „Naturschutzfachlichen Planungsauftrag“, beim BVWP 2003 erstmals erteilt, der zwingend durchzuführen ist. Dieses beinhaltet, dass vor allem zu prüfen ist, ob durch den Ausbau des vorhandenen Straßennetzes die Ziele der Planung verwirklicht werden können. Die Untersuchung dieser sogenannte „Null-Plus-Lösung“ wurde jedoch nur manipulativ durchgeführt, d.h., Abriss der bestehenden Bundesstraßen, Neubau der A 14 auf deren Trassen, und Neubau der Bundesstraßen neben der A 14. Das Ergebnis war logischer Weise, dass die „Null-Plus-Lösung“ damit teurer und naturunverträglicher würde, als der geplante Neubau der A 14 auf einer neuen Trasse. Wer hätte das gedacht!

 

Wir werden gerichtlich durchsetzen, dass die Planer der A 14 eine realistische Untersuchung der Alternativlösung durchführen müssen.

 

Der Bau der A 14 ist noch keine beschlossene Sache -Gott sei Dank-. Das Genehmigungsverfahren muss noch viele Hürden passieren, und wir, die Gegner dieser Autobahn, werden intensiv versuchen, die Hürden hoch zu bauen um eine endgültige Genehmigung durch den Bundestag zu verhindern.

 

Helfen Sie mit, gemeinsam schaffen wir es!

 

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